Vogelhospiz Elisabeth

Das bin ich!
Willkommen!

Wir freuen uns über jeden Besuch in unserem Vogelhospiz, wo wir Vögel jeder Art aufziehen, gesund pflegen und auswildern oder ein dauerhaftes Zuhause bieten, wenn das nicht möglich ist.
Keiner wird weggeschickt, wenn wir mit Rat und Tat helfen können.

Da alles privat finanziert wird, freuen wir uns über Besuch und jede Hilfe!

Liebe Grüße
Elisabeth

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Kontakt: alzabel@chello.at

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GRIESGRAM & SCHECKI Griesgram hat einen gelähmten Flügel. Vermutlich hatte ihn ein Auto gestreift und eine kleine Hirnblutung verursacht. Er überlebte, aber der rechte Flügel blieb gelähmt. Auf den Straßen Wiens überlebt eine Taube in diesem Zustand nicht, also landete er bei mir. Griesgram war depressiv. Er saß ständig in irgendeinem Winkel, starrte die Wand an, ignorierte seine Artgenossen beharrlich, und er konnte mich nicht ausstehen. Da er kaum fraß, war er spindeldürr geworden. Ich überlegte schon, den armen Kerl, für den das Leben in Gefangenschaft eine unerträgliche Qual zu sein schien, einschläfern zu lassen. Aber da diese Lösung endgültig ist, schob ich den Entschluss vor mir her. Im Februar hatte ich drei Babytauben bekommen, die ich aufzog. Bald waren sie flügge und konnten es kaum erwarten, die große Freiheit kennenzulernen, bis auf Schecki, das weiss-braune. Obwohl in keiner Weise zahm, weigerte es sich standhaft, wegzufliegen, und blieb eine „Haustaube“, im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann begann sie ausgerechnet Griesgram nachzulaufen. Er war ganz und gar nicht begeistert, aber Schecki ließ nicht locker. Sie saß bei ihm, sie fraß mit ihm, sie putzte ihn. Schließlich gab er nach und bald kuschelten die beiden und wurden unzertrennlich. Griesgram war nicht wiederzuerkennen. Der dürre, struppige Tauber wurde ein Prachtkerl, zeigte Interesse an seiner Umwelt und verteidigte seine Schecki gegen alles und jeden. Das alles hat die kleine, beharrliche Schecki bewirkt, die sich standhaft weigerte, ihr „Ersatznest“ zu verlassen.

GRIESGRAM & SCHECKI

Griesgram hat einen gelähmten Flügel. Vermutlich hatte ihn ein Auto gestreift und eine kleine Hirnblutung verursacht. Er überlebte, aber der rechte Flügel blieb gelähmt.

Auf den Straßen Wiens überlebt eine Taube in diesem Zustand nicht, also landete er bei mir. Griesgram war depressiv. Er saß ständig in irgendeinem Winkel, starrte die Wand an, ignorierte seine Artgenossen beharrlich, und er konnte mich nicht ausstehen. Da er kaum fraß, war er spindeldürr geworden.

Ich überlegte schon, den armen Kerl, für den das Leben in Gefangenschaft eine unerträgliche Qual zu sein schien, einschläfern zu lassen. Aber da diese Lösung endgültig ist, schob ich den Entschluss vor mir her.

Im Februar hatte ich drei Babytauben bekommen, die ich aufzog. Bald waren sie flügge und konnten es kaum erwarten, die große Freiheit kennenzulernen, bis auf Schecki, das weiss-braune. Obwohl in keiner Weise zahm, weigerte es sich standhaft, wegzufliegen, und blieb eine „Haustaube“, im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann begann sie ausgerechnet Griesgram nachzulaufen. Er war ganz und gar nicht begeistert, aber Schecki ließ nicht locker. Sie saß bei ihm, sie fraß mit ihm, sie putzte ihn. Schließlich gab er nach und bald kuschelten die beiden und wurden unzertrennlich. Griesgram war nicht wiederzuerkennen. Der dürre, struppige Tauber wurde ein Prachtkerl, zeigte Interesse an seiner Umwelt und verteidigte seine Schecki gegen alles und jeden. Das alles hat die kleine, beharrliche Schecki bewirkt, die sich standhaft weigerte, ihr „Ersatznest“ zu verlassen.

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